Im Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation ging die Baden-Badener Ausstellung eigene Wege. Während sonst das Geschehen des 16. Jahrhunderts, beginnend mit Luthers Thesenanschlag 1517, der Bedeutung der Reformation in unserer Zeit gegenüber gestellt wird, wurden hier die 500 Jahre in einer einzelnen Stadt insgesamt in den Blick genommen. Es war eine „Reformation mit Hindernissen“, weil auf die reformatorische Bewegung eine Rekatholisierung folgte, die Markgrafschaft Baden-Baden lange rein katholisch geprägt war und erst seit 1832 eine evangelische Gemeinde in der Kurstadt existiert, die bis heute als Minderheit besteht.

Die Ausstellung „Reformation mit Hindernissen“, die ein halbes Jahr lang in Baden-Baden zu sehen war, wurde von der Stadtkirchengemeinde angeregt und von Stadtmuseum und Stadtarchiv, aus de- ren Beständen sehr viele der Exponate stammen, unter der Leitung des Karlsruher Kirchenhistori- kers Dr. Albert de Lange professionell realisiert und durch die Agentur J – G & Partner Baden-Ba- den gestaltet; sie wurde in den Räumen des Stadtmuseums gezeigt. Bei der Eröffnung am 27. April sprachen Oberbürgermeisterin Margret Mergen, der Dekan des Kirchenbezirks Baden-Baden und Rastatt Thomas Jammerthal und der Kurator, musikalisch umrahmt durch den Stadtkirchenchor unter der Leitung des Bezirkskantors. Abgesehen von Führungen durch die Ausstellung1 waren keine Begleitveranstaltungen vorgesehen.

 

Die Ausstellung, zu der ein Begleitbuch erschienen ist2, befasste sich mit der Geschichte der Evan- gelischen in der nach wie vor katholisch geprägten Stadt und gliederte sich in nummerierte 21 Abteilungen auf 24 hohen Stellwänden mit großen Reproduktionen und Texten; ergänzt durch 14 Vitrinen mit Exponaten, unter ihnen acht Vitrinen mit Pretiosen in einem verdunkelten Kabinett.

In chronologischer Folge wurden die wichtigsten Geschehnisse aus der sehr wechselvollen Geschichte der fünf Jahrhunderte dargestellt: beginnend mit dem historischen Hintergrund des Hau- ses Baden und den reformatorischen Anfängen im 16. Jahrhun- dert, dann zu den Rückschlagen der Rekatholisierung im 17. Jahrhundert und zur Vereinigung mit der lutherischen Markgraf-schaft Baden-Durlach im 18. Jahrhundert, bis hin zu den Anfän- gen einer evangelischen Gemeinde mit dem Stadtkirchenbau im 19. Jahrhundert und zu den Ereignissen des Ersten Weltkriegs, der Weimarer Zeit, des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs wie der Nachkriegszeit; schließlich endend mit der Gegenwart (diese in den Abteilungen 18-21 mit fünf Stellwän- den). Immer wieder wurden auch bedeutende Personen der Baden-Badener Stadtgeschichte vorgestellt. Obwohl die Stadt offiziell erst seit 1931 Baden-Baden heißt, wird sie im Begleitbuch und hier zur Unterscheidung von der Markgrafschaft Baden-Durlach gene- rell so bezeichnet. - Das Verzeichnis gedruckter Quellen und von Literatur zeigt, wie viel bereits zu den verschiedenen Einzelaspekten der 500 Jahre Stadtgeschichte veröffentlicht wurde, jedoch in keinem Fall in einer so umfassenden Weise wie hier in Ausstellung und Begleitbuch. - Im Folgenden können jeweils nur die wichtigsten Geschehnisse zur Darstellung kommen, dazu noch verkürzt.
 

16. Jahrhundert: die Teilung der Markgrafschaft Baden 1535

Für die spätere Entwicklung weichenstellend war die erbschaftsbedingte Teilung der Markgrafschaft Baden im Jahr 1535 in die später nach ihren Residenzen benannten Markgrafschaften Baden-Durlach (ab 1556 lutherisch) und Baden-Baden. Innerhalb der Stadtmau- ern gab es außer verschiedenen Kapellen nur die Pfarr- und Stiftskirche; eine Fußstunde entfernt lag die Zisterzienserinnenabtei Lichtenthal.

 

16. Jahrhundert: die reformatorischen Anfänge 1519-1569 und der erste Rückschlag 1569-1588

Erste reformatorische Bestrebungen gab es bereits während der Regierung Markgraf Philipps I. (gestorben 1533). Dafür steht der Name Franciscus Irenicus (1495-1553, leider gibt es kein Bildnis von ihm). Geboren in Ettlingen, Schüler der Pforzheimer Latein-schule (wie Philipp Melanchthon), wahrscheinlich als Hörer zugegen bei der Heidelberger Disputation Luthers 1518 und seitdem Anhänger Luthers, wurde er 1519 zum Stiftsherrn und 1522 zum Hofprediger in Baden-Baden berufen. Wegen einer restriktiveren Religionspolitik Philipps I. von 1528 an verließ er allerdings 1531 Baden wieder und wurde Pfarrer in Gemmingen im reichsritter-schaftlichen Kraichgau. Gleichwohl waren inzwischen reformatorische Neuerungen eingeführt worden: 1525 wurde die Priesterehe erlaubt; 1527 das evangelische Abendmahl, das heißt die Austeilung von Brot und Wein, wenn auch nur an Kranke und Sterbende; Messen wurden vielfach deutsch gelesen. Die reformatorische Bewegung blieb also lebendig und konnte sich unter Philipps Nach- folgern weiter festigen.

Dafür steht vor allem der Name Markgraf Philibert (1536-1569). Er selbst blieb zwar bis zu seinem Tod katholisch, neigte jedoch persönlich zum Protestantismus. Die Klausel des Augsburger Religi-onsfriedens (1555), wonach der Landesherr die Konfession bestimmen konnte (cuius regio, eius religio), setzte er nicht um. Vielmehr gewährte er seinen Untertanen seit 1556 die Freiheit, selbst über ihren Glauben zu entscheiden. Nach seinem Tod aber setzte bis 1588 eine erste planmäßige und konsequente Rekatholisierung ein. Viele Baden-Badener emigrierten in das rund 12 Kilometer entfernte Gernsbach im Murgtal, das seit 1556 lutherisch war und durch das Eintreten des Grafen von Eberstein auch blieb.

 

16.- 18. Jahrhundert: die zweite Blütezeit der Reformation 1588-1622

                                  und deren erneute Beseitigung durch die Gegenreformation 1622-1771

Eine zweite „Blütezeit“ der Reformation dauerte nur 24 Jahre, von 1588 bis 1622. In den ersten Jahren lag es an Markgraf Ernst Fortunats Desinteresse an religiösen Fragen. Und weil dieser die Markgrafschaft durch seinen verschwenderischen Lebensstil an den Rand des Bankrotts gebracht hatte, nahmen die Verwandten der lutherischen Markgrafschaft Baden-Durlach die Gelegenheit wahr, das katholische Baden-Baden zu okkupieren (1594-1622). 1610 erhielten die Baden-Badener wieder einen eigenen Pfarrer, 1611 wurde in der katholischen Stiftskirche das Simultaneum ein- geführt, also die gemeinsame Nutzung des Gotteshauses durch beide Konfessionen. Diese „ober-badische Okkupation“ endete abrupt im Dreißigjährigen Krieg.

1622 setzte der Kaiser den ältesten Sohn Ernst Fortunats, Markgraf Wilhelm wieder in sein Erbe ein. Dieser beseitigte alle evangelischen Errungenschaften für die nächsten 55 Jahre und führte ein striktes gegenreformatorisches Programm durch, und zwar mit Hilfe vor allem des Ordens der Jesuiten, die 1642 in Baden-Baden ein Jesuitenkolleg einrichteten. Die Wiederbelebung katholischer Traditionen wie Wallfahrten und Heiligenverehrung war oft mit Zwang verbunden. Hexenver-folgungen und -verbrennungen sollten den Widerstand der Evangelischen brechen. Als Markgraf Wilhelm 1677 starb, gab es keine Evangelischen mehr in der Stadt. Auch unter Wilhelms Nach- folgern blieb Baden-Baden ein Bollwerk der Gegenreformation, insbesondere unter der Regentschaft der Markgräfin Franziska Sibylla Augusta (reg. 1707-1727), der Witwe des Markgrafen Ludwig Wilhelm (des Türkenlouis, reg. 1677-1707). Auch ihre beiden Söhne tolerierten keine Anders-gläubigen in der Markgrafschaft.

 

18./19. Jahrhundert: Wiedervereinigung der beiden Markgrafschaften 1771

        Entstehung des Großherzogtums 1806 und der evangelisch-protestantischen Union 1821

Als die baden-badensche Linie 1771 ausstarb, kam es zur Wiedervereinigung der beiden Markgrafschaften. Landesherr wurde der lutherische Markgraf von Baden-Durlach, Karl Friedrich (1728-1811). Obwohl Karl Friedrich ein frommer und toleranter Landesherr war, dauerte es lange, bis die neuen Untertanen sich nicht mehr benachteiligt fühlten und Karl Friedrich als legitimen Herrscher anerkannten. In seiner Regierungszeit vergrößerte sich Baden zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch die Machtpolitik Napoleons um ein Vielfaches: 1803 kam die Kurpfalz hinzu mit überwiegend reformiert-calvinistischen Untertanen; Baden wurde Kurfürstentum. 1806 stieg Baden dann zum Großherzogtum auf und wurde ein Mittel-staat, mit lutherischen, reformierten und katholischen Kirchengliedern, wobei die Katholiken zahlenmäßig die Mehrheit bildeten. Die Evangelischen wurden daraufhin 1807 behördlich in einer Verwaltungseinheit zusammengeschlossen und schließlich 1821, unter Karl Friedrichs zweitem Nachfolger, in einer evangelisch-protestantischen Bekenntnisunion vereint.

19. Jahrhundert: die Gründung der evangelischen Kirchengemeinde Baden-Baden 1832

                       und die Fertigstellung der Stadtkirche 1864 und 1876

Die Neuordnung Europas nach den napoleonischen Kriegen und eine neue Friedensphase in Mitteleuropa nach dem Wiener Kon- gress und im Geist der Heiligen Allianz, zudem die dynastisch-verwandtschaftlichen Beziehungen Badens zum russischen Zaren- haus, später auch zur preußischen Königs- und Kaiserfamilie, führten viele Besucher in das Großherzogtum und auch nach Baden. Baden-Baden wurde eine internationale Kurstadt. Mit den Gästen kam auch eine Glaubensvielfalt, viele von ihnen waren Protes-tanten. Nach dem Anwachsen der Zahl evangelischer Bürger in der Stadt kam es zuerst 1812, dann wieder 1830 zu Anträgen an die Regierung in Karlsruhe mit Unterschriftenlisten, in Baden-Baden eine evangelische Gemeinde gründen zu dürfen. Das wurde darauf- hin 1832 vom Großherzog genehmigt; ein erster evangelischer Gottesdienst mit einem eigenen Pfarrer fand am 24. Juni statt, noch zu Gast in der katholischen Spitalkirche. Die Errichtung einer eigenen Kirche konnte jedoch erst in den 1850er Jahren in Angriff ge- nommen werden. Wegen finanzieller Schwierigkeiten, trotz großmütiger Spenden von Besuchern und Bürgern der Kurstadt, dauerte es weitere Jahre, bis durch den unermüdlichen Einsatz von Stadtpfarrer Adolph Hansen (in Baden-Baden 1859-1877) die neue evangelische Stadtkirche schließlich 1864 eingeweiht werden konnte.

Noch fehlten die Türme, welche erst 1876, nach weiteren schweren Jahren, vollendet wurden.  Bis heute dominieren die beiden hohen Kirchentürme das äußere Erscheinungsbild der Stadtkirche, während die großen und kleinen farbigen Kirchen-fenster das Kircheninnere prägen.

Die Internationalität Baden-Badens im 19. Jahrhundert und die dadurch sich ergebende konfessionelle Vielfalt ist auch daran erkenn- bar, dass 1864-1867, fast gleichzeitig mit der Stadtkirche, eine englisch-anglikanische Kirche gebaut wurde, welche heute von der selbständigen Evangelisch-lutherischen Gemeinde als Gotteshaus benutzt wird, und dass nach Vorbereitungen seit 1855 dann endlich 1882 eine Russisch-Orthodoxe Kirche eingeweiht werden konnte, die mit ihrem vergoldeten Zwiebelturm nach wie vor weithin sichtbar ist.

 

20. Jahrhundert: Kaiserreich und Erster Weltkrieg, Weimarer Zeit,

                             Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Zwischen 1878 und 1956, also in 78 Jahren, waren an der Stadtkirche lediglich drei Pfarrer, seit 1909 zugleich als Dekane des Kirchenbezirks Baden-Baden, tätig und prägend und beispielhaft für die wechselvollen politischen Situationen in diesen Jahrzehnten.

Immerhin hatten sie die Arbeit in der längst schnell gewachsenen Gesamtkirchenge-meinde wie ihre Vorgänger nicht mehr alleine zu bewältigen.

Wilhelm Ludwig war ein Vertreter des Kulturprotestantismus und von fast gläu- biger Kaisertreue. War Baden-Baden bis 1914 eine kosmopolitische Stadt gewesen, änderte sich das mit dem Ersten Weltkrieg radikal. Das Ende des Kriegs und die Ab- dankung des Großherzogs 1919 entließ Stadtpfarrer Ludwig nach 41 (!) Jahren resigniert in den Ruhestand.3

Die Nachfolger Karl Hesselbacher (1919-1938) und Walter Brandl (1938-1956) kennzeichnet eine seltsame Ambivalenz zwischen einem treuen Dienst in und an der Gemeinde auf der einen Seite und einer posi- tiven Erwartungshaltung gegenüber dem NS-Regime auf der anderen Seite. Hesselbacher fand in der trostlosen Weimarer Zeit einen Ausgleich in seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Er wurde Mitglied der NSDAP, ohne sich hörig machen zu lassen. Obwohl Brandl die Politik Adolf Hitlers unterstützte, war er selbst kein Parteimitglied und stand der Bekenntnisgemeinschaft nahe; auch trat er energisch für die Selbständigkeit der Kirche, gerade der kirchlichen Jugendarbeit ein und protestierte mit anderen zusammen 1938 gegen die Einsetzung einer staatlichen Finanzverwaltung innerhalb der Kirchenleitung, wodurch diese weitgehend lahm gelegt wurde. Während des Kriegs hatte Brandl zusätzlich die Lazarettseelsorge zu übernehmen; mit seiner Frau kümmerte er sich um Ausgebombte, Vertriebene und Flüchtlinge.

 

21. Jahrhundert: die Kirchengemeinde Baden-Baden heute

                             und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)

Obwohl die Evangelischen sich weiterhin gegenüber Katholiken und den keiner Religion angehörenden Einwohnern Baden-Badens in der Minderheit befinden4, gehören heute zur Gesamtkirchengemeinde im Stadtgebiet Baden-Badens mit seinen mehreren Außen- stadtteilen fünf Gemeinden mit sechs Pfarrstellen und außer der zentralen, großen Stadtkirche noch fünf weitere Kirchengebäude

für den Gottesdienst. Krankenhausseelsorge und Kultur- und Soziarbeit der verschiedensten Art, Kindergärten und Pflegeheime zählen ebenfalls selbstverständlich zu den Aufgaben einer Kirchengemeinde und sind im Stadtbild präsent. Seit einiger Zeit leben zudem auch in Baden- Baden zahlreiche Migranten und Asylbewerber; diesen, nicht nur den Christen unter ihnen, gilt ein neuer Bereich interkultureller Arbeit der Kirche, eine andere Form von Internationalität als früher.

Seit 1973 gibt es schließlich ebenfalls in Baden-Baden wie andernorts die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) als ökumenische Vernetzung, mit jährlichem gemeinsamen Gottes-dienst und anderen gemeinsamen Aktivitäten.5 Von den derzeit acht Mitgliedern können neben der zur Evangelischen Landeskirche in Baden gehörenden Kirchengemeinde die Evangelisch-lutherische Gemeinde und die Evangelisch-methodistische Kirche als Erben der Reformation des 16. Jahrhunderts angesehen werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

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1 Am Sonntag dem 21. Mai, dem Internationalen Museumstag, um 11 und um 15 Uhr, am Sonntag dem 25. Juni um 15 Uhr, am Donnerstag dem 13. Juli um 17 Uhr, am Sonntag dem 17. September um 15 Uhr, am Sonntag dem 8. Oktober um 15 Uhr und am Donnerstag dem 31. Oktober, dem Reformationstag, um 15 Uhr.
 

2 Als Veröffentlichung von Stadtmuseum/-archiv Baden-Baden, 2017, 115 S., ISBN 978-3-00-056442-0, kart. 12,90 €. Der Band enthält nur etwa vier Fünftel der Ausstellung, teilweise in anders geordneten Abteilungen, und keine Aufsätze. Ob Exponat, ob Reproduktion (meist leider ohne Größenangaben der Originale) wird nicht kenntlich gemacht. Es handelt sich also nicht eigentlich um einen Katalog. Zusätzlich zur Ausstellung ist eine Bibliographie (gedruckte Quellen und Literatur) beigegeben. Die Auflistung der Leihgeber und der Bildnachweise ist unvollständig.
 

3 Wenn in unmittelbarer Nähe der Stadtkirche ein Platz und eine Straße nach Ludwig Wilhelm benannt wurde, dann kann darunter missverständlich der falsche Namensgeber vermutet werden. Vielmehr erfolgte die Benennung schon 1865 nach einem gerade geborenen großherzoglichen Prinzen Ludwig Wilhelm.
 

4 Nach der neuesten Statistik vom 31- März 2017 gibt es bei einer Gesamtbevölkerung der Stadt von 55.272 Einwohnern: 22.627 = 40,9% Katholiken und 9.616 = 17,4% Evangelische (sowie 1.280 = 2,3% Andersgläubige und ohne Angabe 21.749 = 39,3%).
 

5 Im März 2017 gab die ACK Baden-Baden den Kirchenführer „Gottesdienste in Baden-Baden“ heraus (20 S., sechssprachige Einführung) mit: einer Karte des gesamten Stadtgebiets, 9 Stadtteilkarten, je mit Einzeichnung der katholischen, evangelischen und weiterer Kirchen und Gemeinden, zusätzlich einer Synagoge und einer Moschee, sowie kultureller und sozialer Einrichtungen der Kirchen, je mit Adressen usw. und Angabe der Gottesdienstzeiten.

 

 

Abbildungen

 

Plakat der Ausstellung, Gestaltung: J - G & Partner, Agentur Baden-Baden

 

Blick in die Ausstellung, Gestaltung: J - G & Partner, Agentur Baden-Baden - Foto: G.S.

 

Grabmal von Markgraf Philibert (1536-1569) und seiner Gemahlin von 1571 in der Stiftskirche Baden-Baden – Foto: Sigrid Rothmann,  Stadtmuseum/-archiv Baden-Baden

 

Markgraf Wilhelm (1593-1677), der Landesherr der der Gegenreformation, Stich von Jacob van der Heyden, 1635 - Stadtmuseum/-archiv Baden-Baden

 

Allegorie auf die Vereinigung der Markgrafschaften Baden-Durlach und Baden-Baden 1771, Gemälde von Johann Wolfgang Hauwiller, im Besitz des Klosters Unserer Lieben Frau in Offenburg – Repro: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg LMZ2329400
Die Witwe des letzten, kinderlos verstorbenen Markgrafen von Baden-Baden kniet links vor Markgraf Karl Friedrich von Baden-Durlach, dem neuen Landesherrn, der sie an die Hand nimmt und aufrichten will. Die junge Frau mit dem Lot mahnt ihn, sie gerecht zu behandeln und sie anzunehmen, wie seine bisherige Mark-grafschaft, personifiziert rechts in seiner Gemahlin Karoline Luise. Viele Jahre jedoch fühlten sich die neuen katholischen Untertanen noch benachteiligt, ehe sie Karl Friedrich als ihren legitimen regierenden Fürsten anerkannten

 

Evangelische Stadtkirche Baden-Baden um 1880 – Stadtmuseum/-archiv Baden-Baden

 

Reformatorenfenster in der Stadtkirche, Glasmalereien von Franz Xaver Eggert, München 1862 – (im Uhrzeigersinn:) Martin Luther, Ulrich Zwingli, Johannes Calvin und Philipp Melanchthon

 

Die Gemeindepfarrer der Stadtkirche zwischen 1878 und 1956: Wilhelm Ludwig 1878-1919, Karl Hesselbacher 1919-1938, Walter Brandl 1938-1956.

 

Evangelische Stadtkirche Baden-Baden 2017 - Foto: G.S.

 

 

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© Gerhard Schwinge