Wittenberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wittenberg

Orte der Reformation, Journal 4.

 

Hrsg. von Stefan Rhein, Stephan Dorgerloh und Johannes Schilling.

Evang. Verlagsanstalt Leipzig 2012, 96 S.  ISBN 978-3-374-03001-9

 

 

 

Dass Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablass- handel in der damaligen Kirche an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen hat, gilt als Beginn der Reformation und Wittenberg dadurch als Ursprungsort der Reformation.

 

Das vielfach farbig bebilderte „Journal“ über Wittenberg geht selbstverständlich auf dieses Ereignis ein, ist aber so gestaltet wie alle Hefte dieser Reihe:

Ein erster Teil ist mit „Stadtführung“ überschrieben und enthält vier Beiträge, darunter einen zur Gastronomie und einen Ortsplan; so wird der Leser gleich- sam abgeholt und neugierig gemacht auf die Stadt. Im Mittelpunkt steht jedoch der Hauptteil „Reformation in Wort und Bild“: neben Beiträgen zu Luther und Melanchthon finden sich andere zu Lucas Cranach und seinem Wittenberger Reformationsaltar, zu Katharina von Bora, zum Buchdruck in Wittenberg und anderes. Ein gleich umfangreicher Teil über die „Kirchen und berühmten Häuser“ der Stadt folgt, darunter das Luther-, das Melanchthon- und das Bugenhagenhaus, dieses erinnert an den dritten Wittenberger Reformator Johannes Bugenhagen. Es schließt sich der Schlussteil „Wittenberg ist mehr

als Luther“ an. – Von dem Kieler Reformationshistoriker Johannes Schilling,

der die Idee zur Journalserie entwickelte, stammen vier Beiträge, von dem Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt Stefan Rhein

drei Beiträge.

 

Hier und an vielen anderen Stellen wird um Besucher der Stadt geworben, so dass das Heft auch zu einer Art Reiseführer wird. Daher besteht das Journal nur zu etwa einem Drittel aus Text, zwei Drittel nehmen hervorragend repro-duzierte Bilder ein, viele ganzseitige, sogar über Doppelseiten gehende und sonst kleine in den Text eingefügte. Sie prägen also das Ganze.

 

 

                                                                       G.S. (eingestellt am 31. Oktober 2016)

Neuer Beitrag!

 

"Gedenkjahre 2018"

 

Der Prediger tritt hinter seiner Botschaft zurück, seine nach

oben weisende Hand verbirgt

sein Gesicht

Der Vortragende hat seine Zuhörer im Blick

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© Gerhard Schwinge